Kein Engel an meiner Seite – Elizabeth Glaser

11. März 2009 § Ein Kommentar

Schon wieder ein nicht komplett gelesenes Buch… Dieses Mal wars aber auch „nur“ ein Bookcrossing-Zufallsfund, der nach leichter Lektüre aussah und den ich schnell mal lesen wollte. Schnell wurde die Lektüre vor allem deswegen, weil ich einen Großteil des Buches nur quergelesen habe.

Um was gehts? Elizabeth Glaser ist die Ehefrau von Paul Glaser, der vor allem durch seine Rolle in „Starsky & Hutch“ bekannt wurde, dieser 70er-Jahre-Serie. Er und Elizabeth gelten als das Hollywood-Traumpaar, erst recht, als zwei (natürlich) bezaubernde Kinder auf die Welt kommen, Ariel und Jake. So weit, so unspektakulär. Nun schreiben wir allerdings die frühen 80er Jahre, man hört zwar überall von der neuen Seuche AIDS, aber weiß noch wenig darüber, vor allem über die Übertragungswege. Elizabeth musste während Ariels Geburt eine Bluttransfusion bekommen, und als Ariel mit vier Jahren plötzlich kränklich wird, kommt nach unzähligen Tests die Diagnose: Ariel hat AIDS, Elizabeth und Jake sind HIV-positiv. Die Blutkonserve, die Elizabeth bekommen hatte, stammte von einem infizierten Spender.

Während es Elizabeth und Jake weiterhin recht gut geht, wird Ariel immer schwächer, bis sie mit sieben Jahren stirbt. Elizabeth will nicht hinnehmen, dass dies auch mit Jake passieren wird, und sie beginnt, für eine bessere Forschung und Aufklärung, vor allem bei Kindern mit HIV und AIDS, zu kämpfen.

Fazit: Der Titel lässt es schon befürchten: Kitsch!!! Okay, es ist ein trauriges Thema, aber das Buch ist nicht wirklich gut geschrieben und über weite Teile extrem schwülstig. Die einzige Erkenntnis war für mich, dass man einmal mitbekommt, wie weit verbreitet damals die Vorurteile waren: Die Kinder hatten Probleme, eine Schule und Spielkameraden zu finden und Elizabeth wurde aus ihrem Yoga-Unterricht ausgeschlossen. Positiv ist es allemal, das Glasers ihre Bekanntheit und ihre Kontakte ausgenutzt haben, um mehr für die Aufklärung der Bevölkerung und für die Forschung an AIDS zu tun. Aber alles in allem: Das hier ist kein Buch, was man gelesen haben muss, außer man mag Kitsch.

Das Buch geht folgerichtig auch bald wieder auf die Reise, wers haben will (innerhalb von Freiburg), der melde sich! 😉

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