Zum Weiterlesen, Teil 13

17. April 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

(die junge Virginia Woolf mit ihrer Schwester beim Cricket-Spielen – Teil einer netten Fotoserie über sportelnde Autorinnen und Autoren, gefunden bei Vor mir die Welt)

Ich hatte schonmal sowas Ähnliches – Twilight ist bei Bäckern immernoch beliebtes Motiv. Dass da das ein oder andere Wreck herauskommt, ist ja wohl klar.

Für meine Leserinnen wohl nicht mehr nötig, aber viele Leute würden gerne mehr/öfter lesen, schaffen es jedoch nicht so recht. Hier ein paar Tipps.

Date a girl who reads because you deserve it.“ Wieso Leserinnen die besseren Partnerinnen sind.

Till Westermayer begibt sich mit einem Gutschein in eine Freiburger Buchhandlung und überlegt, was er sich dafür kaufen sollte – gar nicht sooo einfach, wie sich herausstellt.

Es gibt diese Bücher, bei denen man wirklich nichts anderes mehr machen kann als lesen, weil einen die Handlung so sehr fesselt. Bei den Kindern von Lila waren es neulich die „Tribute von Panem“ und wie sie darüber berichtet, liest sich sehr schön.

Zu guter Letzt eine tolle und absolut einleuchtende Art und Weise, das heimische Bücherregal endlich ordentlich sortiert zu kriegen (via Anke Gröner).

Zum Weiterlesen, Teil 12

5. November 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Huch, so viele Lesezeichen… Dann mal schnell ein paar an euch weitergeben.

Nun, es ist ja bekannt, dass lesende Menschen grundsätzlich um einiges erotischer sind als nicht-lesende. Aber dann (halb-)nackte lesende Frauen? Und das vollkommen öffentlich? Uiuiui… (Der Haken für alle Interessierten: Gibt’s bisher nur in New York City…)

Wir bleiben noch kurz im Themenbereich Ästhetik: Als künstlerisch ziemlich unbegabter Mensch faszinieren mich diese Skulpturen aus Büchern umso mehr (via BoingBoing) – diese wurden anonym in einigen schottischen Museen ausgestellt. Wow!

Über Klappentexte lästert es sich ja immer gut. Hier zum Beispiel.

Ali Arbia berichtet von einer Demonstration in Tunesien, die sich gegen die Verfilmung der Persepolis-Comics von Marjane Satrapi richtete.

Was haben Jane Austen, Ernest Hemingway, William Shakespeare und Homer gemeinsam? Von allen gab es neben ihrem uns bekannten Werk noch weitere Stücke, die leider verlorengegangen sind – teilweise sind es ganze Bücher, manchmal aber auch nur Fragmente. Eine „Top 10“ hat Smithsonian.

Zum Schluss noch ein Buchmessen-Nachklapp: Martin Sonneborn hat im Auftrag der „heute show“ ein paar Isländer belästigt:

Zum Weiterlesen, Teil 11

27. August 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Ganz ohne Vorgeplänkel gehts auch schon los:

Ein paar interessante Gedanken zu E-Books macht sich Marcus Frenkel drüben bei den Science Blogs.

Dann geht es um Kinderbücher: Auch diese sollen und dürfen ruhig etwas mit dem wahren Leben zu tun haben und nicht nur irgendeine Idylle zeigen, die mit dem Leben der meisten Kinder wenig zu tun hat.

Und mal was Soziologisches: Die soziale Stellung innerhalb der Gesellschaft bestimmt ja viele unserer Gewohnheiten (Bourdieu lässt grüßen) – entsprechend lässt sich beobachten, dass Personen mit höherem sozioökonomischem Status mehr lesen und häufiger mit ihren Kindern eine Buchhandlung besuchen. Nicht gerade überraschend, aber wert, darüber nachzudenken (via @biblionomicon).

Barack Obama war ja kürzlich in den Sommerferien und hatte vorher bekannt gegeben, welche Bücher er dort lesen möchte. Goodreads hat eine nette Grafik, wie sich diese Ankündigung auf das Interesse an den jeweiligen Titeln auswirkte. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich eines der Bücher bereits gelesen und hier rezensiert habe. 😉

Der Artikel zu Nabokovs „Lolita“ hat in der englischsprachigen Wikipedia schon einige Edits durchgemacht. Daran lässt sich auch schön nachvollziehen, mit welcher Akribie hier gearbeitet wird – und dass es dennoch den „perfekten“ Wikipedia-Artikel nicht geben wird (wie so vieles hier via BoingBoing).

Und zu guter Letzt:

via

Zum Weiterlesen, Teil 10

17. Juli 2011 § 2 Kommentare

Ich bin jetzt tatsächlich (endlich!) in den allerletzten Zügen meiner Magisterarbeit – morgen geht das Teil in den Druck und ich in den wohlverdienten Urlaub. Insofern kanns bis zur nächsten Rezension auch nicht mehr so lange dauern… 😉

Meine Linksammlung ist wieder ein bisschen gewachsen – Zeit, ein paar Sachen mit euch zu teilen.

Ich weiß nicht, wieso Menschen ihre Babys mit Flügelchen, Insektenfühlern oder in überdimensionierten Blüten fotografieren lassen (siehe Anne Geddes), aber das hier finde ich super. Ich kann das Baby jedenfalls gut verstehen. (via Akwardfamilyphotos)

Wieso die Führungsetagen der Firmen bessere Orte wären, wenn die Manager wieder mehr lesen würden, steht hier.

Eine schöne Sache, die ich mal wieder bei BoingBoing gefunden habe: Die 30 schönsten Beleidigungen von Autor zu Autor.

Mit den Moby Awards werden die besten und schlechtesten Buchtrailer ausgezeichnet. Hier findet ihr die Nominierten in den verschiedenen Kategorien, auf der Seite könnt ihr dann auch nachschauen, wer gewonnen hat (via @mary_roach).

Für eine Radiosendung in den 1950er Jahren hat Aldous Huxley himself aus seinem Klassiker „Brave New World“ gelesen. Eine Aufnahme davon könnt ihr euch kostenlos unter diesem Link anhören.

Und dann habe ich da eine Seite gefunden, wo Nackenbeißer endlich mal passende Titel bekommen haben! Ali Arbia hat diese Idee noch ein bisschen weiterentwickelt… 

Und zu guter Letzt: Harry Potter! (via @verdachtsmoment)

Zum Weiterlesen, Teil 9

17. Juni 2011 § Ein Kommentar

Mal wieder ein paar Links für euch, frisch oder aus der Dose. Viel Spaß!

Sociological Images schreibt über den Gender Gap bei Buchrezensionen, und siehe da: Das Frauen-Übergewicht in der (deutschen) Blogosphäre täuscht, denn in den untersuchten englischsprachigen Zeitungen rezensieren vorwiegend Männer. Und es werden auch männliche als weibliche Autoren rezensiert.

Listening dogs“ sollen Kinder dazu ermutigen, laut vorzulesen – sie korrigieren nicht, kritisieren nicht und hören manchmal auch gar nicht zu. Kinder können so ihre Hemmungen ablegen, beispielsweise im Unterricht einen Text laut vorzulesen.

Ich staune manchmal, wie sehr man aus der Handhabung von Büchern eine Wissenschaft machen kann – ich selbst mag es ja, wenn Bücher etwas gelesen aussehen. Viele Leute wollen ihren Lesestoff aber so makellos wie möglich halten – wie man das am besten anstellt, dazu gibts hier die Tipps.

Man könnte meinen, das Cover eines Buches sei zweitrangig, da ja nur der Inhalt zähle. Dennoch gibt es dazu einiges zu sagen. Zum einen lästert Petra van Cronenburg sehr amüsant über stereotype Buchcover und -klappentexte, zum anderen gibt es aber auch Beispiele, die positiv aus der Masse herausragen. Hier gibt es einige tolle Exemplare zu sehen. Ich sage: Mehr davon!

Außerdem hat sich neulich der Schriftsteller (und Literaturnobelpreisträger) V.S. Naipaul mächtig unbeliebt gemacht mit seiner Aussage, keine einzige weibliche Schriftstellerin sei ihm ebenbürtig. Ziemlich unsympathisch? Aber sicher doch. Hier und hier gibts ein bisschen mehr darüber.

Damit der Schluss nicht ganz so unversöhnlich wird, nochwas zum Thema schicke Buchcover. Und zu der Frage, was man damit noch so alles anfangen kann. Ziemlich cool? Definitiv.

Kurz: Goodreads

12. Juni 2011 § Ein Kommentar

Was Gecko da neulich über Lovelybooks schrieb, animierte mich dazu, mal wieder bei Goodreads reinzuschauen – das hatte ich damals zugunsten von Lovelybooks etwas vernachlässigt (wobei ich gar nicht mehr so recht weiß, wieso…). Jetzt bin ich wieder da, hab schnell alle Bücher importiert (zum Glück geht das wirklich recht fix…) und bin wieder ziemlich angetan. Ich glaube, da werde ich jetzt erstmal bleiben!

Jetzt meine Frage in die Runde: Wer ist denn von euch noch da? Wenn ihr Lust habt, lasst doch einfach in den Kommentaren euren Nutzernamen da, dann können wir uns da vernetzen. Ansonsten gibts den direkten Link zu meinem Profil jetzt auch in der rechten Spalte auf der Startseite etwas weiter unten.

Zum Weiterlesen – Teil 8

29. Januar 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Die fiction longlist für den US-amerikanischen Best Translated Book Award wurde vorgestern veröffentlicht. Mit Jenny Erpenbeck, Julia Franck und Robert Walser stehen auch drei Deutschsprachige auf der Liste. Der Award hat zum einen natürlich das Ziel, besonders gelungene Übersetzungen zu ehren, aber zum anderen auch darauf aufmerksam zu machen, wie viel qualitativ hochwertige Literatur dem US-amerikanischen Publikum zugänglich gemacht wird.

Noch weiß man nicht, wie sich die Lage in Nordafrika entwickeln wird – ein Zeichen einer freiheitlichen Gesellschaft lässt sich aber zumindest in Tunesien bereits entdecken: vormals verbotene Literatur darf nun endlich wieder frei verkauft werden.

Dass ich großer Adrian-Mole-Fan bin, wissen treue Leser bereits (Rezensionen hier und hier). Sue Townsend war kürzlich beim Guardian book club zu Gast – die MP3 dazu gibts hier.

Gut möglich, dass manchmal das Bedürfnis aufkommt, zu erfahren, wo der eigene Lieblingsautor bevorzugt alkoholische Getränke zu sich genommen hat – diese Bildergalerie schafft Abhilfe.

Ist das tatsächlich so, dass Buchclubs und Literaturzirkel ein Frauen-Ding ist? Dieser Artikel suggeriert das zumindest und erzählt auch gleich, was passiert, wenn sich zur Abwechslung einmal nur Männer zu einem Lesekreis zusammenschließen.

Das ist mal eine cooles Sache: In Moskau gibt es Stadtführungen zu Bulgakows „Der Meister und Margarita“ – nachts und an Originalschauplätzen!

Und zu guter Letzt, was fürs Auge: BookshelfPorn. Goes without saying.

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