Ewig Dein – Daniel Glattauer

9. Februar 2014 § Hinterlasse einen Kommentar

IMG_7655Es fängt an wie die typische Chicklit-Story: Judith, 30-something, lernt im Supermarkt Hannes kennen, der so wahnsinnig nett und charmant ist und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Er taucht in dem Lampengeschäft auf, das Judith führt, und hat es auch bald geschafft, sie zu einem Date zu überreden.

Zuerst ist er der absolute Traummann: Aufmerksam, liebevoll, immer für eine Liebesbezeugung und ein Geschenk zu haben. In Judiths Freundeskreis und bei ihrer Familie erobert er sofort alle Herzen und alle sind sich einig: Hannes ist DER Mann für Judith, ein absoluter Volltreffer und sie wäre bescheuert, wenn sie ihn jemals wieder gehen lassen würde.

Nur Judith hat irgendwie Bauchschmerzen: Hannes ist ihr viel zu anhänglich. Wo sie auch hingeht, Hannes ist schon da und er lässt ihr keine Zeit, selbst hinterherzukommen. Sie braucht ab und an mal die Gelegenheit zum Durchatmen und hat das Gefühl, von Hannes in seinem Überschwang erdrückt zu werden. Je mehr der sich ins Zeug legt, desto unwohler wird Judith. Als sie Hannes um ein bisschen Abstand und Bedenkzeit bittet, reagiert dieser höchst verletzt. Doch dann merkt Judith, dass sie Hannes offensichtlich nicht so leicht wieder loswird, denn er wird die große Liebe seines Lebens nicht ohne weiteres ziehen lassen…

Mir war nicht ganz klar, was dieses Buch jetzt sein will. Es ist zum Teil lustig-locker geschrieben, von der Handlung her jedoch eher ein Psychothriller. Aber der Thrill funktioniert eben nicht so recht, weil alles dann doch irgendwie nicht düster genug ist und immer wieder komische Elemente dazwischen geschoben werden.

Was mich außerdem daran hinderte, mich von der Handlung wirklich einnehmen zu lassen, war der Schreibstil, der oft genug irgendwie ziemlich seltsam und hölzern war, was vor allem die Dialoge zum Teil recht unglaubwürdig wirken ließ.

Apropos unglaubwürdig: Für mich war oft nicht so recht nachvollziehbar, warum die Personen in dieser Geschichte handelten, wie sie handelten. Das Ganze wirkte mir alles irgendwie unfertig, so, als hätte man versehentlich einen ersten Entwurf in den Druck gegeben. Wenn man noch etwas am Stil gefeilt, die Dialoge und Figuren etwas lebensnäher und vielschichtiger gestaltet und ein Ende geschrieben hätte, das stimmiger und logischer gewesen wäre, hätte „Ewig dein“ schon Potenzial zu einer wirklich guten Geschichte gehabt. So ist es leider nur Mittelmaß geworden. Schade.

ISBN: 978-3442478811
224 Seiten
Goldmann
€8,99
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Abgebrochen: Doktor Freuds Geheimnis – Carol de Chellis Hill

19. August 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Dieses Mal hab ich wirklich lange durchgehalten und bin weit über die Hälfte hinausgekommen. Aber dann befand ich, dass die meisten meiner ungelesenen Bücher dann doch größeres Lesevergnügen verhießen – also doch noch ein Abbruch in letzter Minute. Kommt vor.

Da man vor jeder Kritik ja immer was Nettes sagen soll (à la: „Ich schätze Ihre Arbeit in unserer Abteilung wirklich sehr, tolle Präsentation neulich! Toll wäre es übrigens auch, wenn Sie regelmäßig Deo benutzen würden.“), zuerst einmal das Positive: Es ist nicht schlecht geschrieben. Die Charaktere sind gut und genau gezeichnet und manchmal auch recht lustig (im Übrigen spielen einige Personen mit, die tatsächlich gelebt haben: Der Psychoanalytiker Sigmund Freud, die Autorin Edith Wharton, der Autor Henry James und am Rande auch der österreichische Kaiser selbst). Das beste Ensemble und die prunkvollste Kulisse (das k.u.k. Wien) nützen allerdings leider wenig, wenn die Geschichte nur einen sehr dünnen roten Faden hat, der kaum die vielen verschiedenen Handlungsstränge zusammenhalten kann.

Nun, es ist schon klar, dass geheimnisvolle Frauenmorde in Wien geschehen und dass angeblich auch in Doktor Freuds Wohnung ein Mord passiert sein soll. Das ist allerdings nicht wirklich sicher, weil nur Freuds Ehefrau und deren Schwester Zeuginnen waren – und Freud weiß ja selbst, dass beide eigentlich ziemlich hysterisch und in solchen Dingen nicht wirklich zuverlässig sind. Doch wieso wollen dann alle Mitglieder des Haushalts den großen, eingetrockneten Blutfleck auf dem Teppich vor dem eigens aus Paris angereisten Inspektor verbergen?

Tja, und ansonsten bewegen wir uns ein wenig in der gehobenen Gesellschaft Wiens, lauschen den Gesprächen in den Salons, die sich um die Theorien Herzls oder den Dreyfus-Prozess drehen und haben letztlich wenig Ahnung, was dieses Buch eigentlich sein soll. Ein Krimi ist es nicht, vielleicht doch eher ein Gesellschaftsporträt, ein Roman über das Fin de siècle oder über Wien, ein Mosaik aus diversen Teilchen, ein Stimmungsbild…

Es kann gut sein, dass jemand, der so etwas mag, dieses Buch ganz toll findet. Mir war es aber oft einfach zu unentschlossen, was es eigentlich sein will. Dazu hat sich die Geschichte häufig in viel zu kurzen Kapiteln, in Nebenhandlungen und Details verloren – zuerst war ich von den ständigen Sprüngen zwischen Städten und Charakteren total verwirrt, dann ärgerte es mich etwas, weil es mich davon abhielt, mich näher in einen Handlungsstrang hineinzuversetzen.

Fazit also leider nur ein „ganz nett“ – ich habe aber momentan so viele andere Bücher im Regal stehen, die mehr versprechen als ein „so ganz nett“. Deswegen bleibt es auch nur bei einem „nicht ganz gelesen“.

ISBN: 978-3499137815
552 Seiten
Originaltitel: Henry James‘ Midnight song
rororo
nur noch gebraucht erhältlich – für ein paar Euro
 

Ohnmachtspiele – Georg Haderer

18. Februar 2011 § 2 Kommentare

Vorurteil Nr. 1: Krimis sind nicht lustig. Vorurteil Nr. 2: Wenn der Ermittler und Protagonist eines Krimis Depressionen hat, ist auch die Stimmung des ganzen Buches eher gedrückt und grau in grau (à la Kurt Wallander), die Handlung spielt vorzugsweise im November. Für „Ohnmachtspiele“ muss man also gleich zwei Vorurteile über Bord werfen.

Major* Schäfer ist nach einer Auszeit wegen Burnout und Depressionen zwar noch in Therapie, aber dennoch zurück im Dienst bei der Wiener Kriminalpolizei und hat es gleich mit mehreren Toten zu tun: Erst wird eine ertrunkene Frau in der Donau gefunden, dann ein fast schon skelettierter Junkie im Wald. Schließlich stirbt ein junges, reiches Ehepaar – sie ertrinkt in der Badewanne, er kommt kurz darauf bei einem Autounfall ums Leben. Schäfer folgt einem Geistesblitz: Könnte es sein, dass die Toten zueinander in Beziehung stehen – nach dem Muster eines Kartenspiels? Was steckt dahinter? Das herauszufinden, ist nicht nur aufgrund der Undurchsichtigkeit des Falles schwer – in der Innenpolitik herrscht der Filz mehr als alles andere, und den Herren wäre es natürlich mehr als recht, die Tode als Unfälle oder Suizide verbuchen zu können, damit sie nicht in der Mordstatistik auftauchen.

Hier gibt es immer wieder kleine, skurrile Begebenheiten oder Scherze, die für eine besondere Stimmung sorgen und das Ganze auflockern. Schäfer ist irgendwie ein lustiger und schräger Typ, der mit seinen Kollegen gerne fast schon kindische Witzchen reißt und sich eher weniger von seinen Vorgesetzten sagen lässt. Und zusätzlich gibt es noch eine ziemlich fiese falschen Fährte – der bin ich ziemlich auf den Leim gegangen, so dass ich schon kurz davor war, enttäuscht zu sein. Aber ist ja alles dann doch noch gut ausgegangen!

Major Schäfer mochte ich auf Anhieb, und auch sonst habe ich mich beim Lesen köstlich amüsiert – die Spannung ist hier nicht nervenzerfetzend, aber wer eine Kombi aus lustigen Dialogen, einem interessanten Kriminalfall und ein wenig Wiener Lokalkolorit wünscht, der ist hiermit mehr als gut bedient.

Es handelt sich übrigens hierbei um den Folgeband von „Schäfers Qualen“, den ich noch nicht gelesen habe (ich hatte die Serie auch überhaupt nicht auf dem Schirm). Dennoch findet man sich gut in der Handlung zurecht, es gibt zwar ein paar Anspielungen, diese reichen aber aus, um der Handlung problemlos folgen zu können. Vielleicht ist im ersten Band etwas mehr über Schäfer selbst erzählt worden – hier fehlen Angaben zu Alter, Aussehen, sonstigen persönlichen Eigenschaften. Das hätte ich als einziges gerne als Hintergrundwissen gehabt. Ansonsten: Top!

*Das hat hier nix mit dem Militär zu tun, in Österreich ist das einfach die Bezeichnung für einen Leitenden Beamten bei der Polizei.

ISBN: 978-3852186306

316 Seiten

Haymon Verlag

€19,90

3096 Tage – Natascha Kampusch

27. Dezember 2010 § 2 Kommentare

Liebe Leserinnen, liebe Leser, ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest? Bei mir war das der Fall, und da ich grad noch ein paar freie Tage habe, geht es äußerst entspannt zu – lange schlafen, viel lesen und endlich mal wirklich ausspannen. Insofern kann ich auch endlich mal damit beginnen, meinen Rezensions-Rückstand etwas zu verringern…

Den Fall der Natascha Kampusch kennt wohl jeder: Natascha wurde 1998 als Zehnjährige auf dem Schulweg in Wien entführt und über 8 Jahre lang von Wolfgang Priklopil in einem Kellerverlies gefangen gehalten. In dieser Zeit lebte sie wie eine Sklavin, musste dem Täter den Haushalt führen, ihm bei Renovierungsarbeiten zur Hand gehen, wurde von ihm misshandelt und schikaniert. Der Täter selbst war psychisch schwer krank und lebte auf diese Weise offenbar seinen Größenwahn und seine Machtphantasien aus. Mit 18, im August 2006, konnte sich Natascha schließlich selbst befreien; Priklopil beging noch am Tag ihrer Flucht Selbstmord.

Nach einigen Jahren hat sie nun dieses Buch geschrieben – ihre Intention war es vor allem, ihre Geschichte selbst zu erzählen und die Deutung nicht allein den Boulevardmedien zu überlassen. An verschiedenen Stellen im Buch wird das besonders deutlich, beispielsweise wenn sie kritisiert, dass die Medien Priklopil vor allem als „Sexmonster“ darstellten oder wenn sie auf wenig Verständnis stieß, dass sie trotz allem eine gewisse Bindung zu dem Täter aufgebaut hatte – immerhin war er über acht Jahre ihre einzige menschliche Bezugsperson, von dem sie komplett abhängig war.

Die Lektüre ist erwartungsgemäß wirklich heftig. Kampusch beschreibt zunächst ihre Kindheit, den Tag ihrer Entführung und die Zeit unmittelbar danach. Es geht sowohl um konkrete Vorkommnisse und um Beschreibungen ihres „Alltags“, aber vor allem auch darum, ihre Gefühle und Gedanken nachzuvollziehen – der Situation, aber auch dem Täter gegenüber. Da der Täter zwischen Fürsorge und Gewaltausbrüchen schwankte, war auch Natascha ständig auf der Hut und in Angst. Mal erfüllte er ihr jeden Wunsch, mal ließ er sie zur Strafe für Nichtigkeiten hungern. Und in der ganzen Zeit war sie bis auf ein Radio komplett von der Außenwelt abgeschnitten, wusste nicht, was ihre Familie und ihre Freunde machten und wie sie alle mit Nataschas Verschwinden umgegangen waren. Ich habe mir beim Lesen immer wieder überlegt, was in meinem Leben in den letzten acht Jahren alles passiert ist und was für eine verdammt lange Zeit das ist – was es bedeutet, diese Zeit komplett isoliert in Gefangenschaft zu leben, kann man nicht auch nur ansatzweise verstehen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wirklich sehr heftig und beeindruckend. Insbesondere die Stärke Nataschas hat mich wirklich beeindruckt – es ist mir ein Rätsel, wie man so etwas überstehen kann. Was mir gefallen hat, war, dass der Schreibstil und der Aufbau des Buches voyeuristischen Tendenzen entgegenwirkt. Es gibt nichts Reißerisches, keine Befriedigung von Sensationslust, sondern nur Beschreibungen von Tatsachen. Es gibt beispielsweise auch keine Fotos. Das tut gerade diesem Fall gut, der ja über Wochen vor allem in Boulevardmedien ausgebreitet wurde, mit allen entsprechenden Spekulationen und Halbwahrheiten.

ISBN: 978-3471350409

288 Seiten

List Verlag

€19,95

Bonsai – Christine Nöstlinger

17. September 2010 § Ein Kommentar

Vor kurzem auf Heimaturlaub, befand ich, dass ich mal wieder was von Christine Nöstlinger lesen müsste, die ich wirklich immer sehr gerne mochte. Und „Bonsai“, das noch im Regal unter diversen Kinderbüchern stand, bildet da wahrhaftig keine Ausnahme.

Bonsai heißt ja eigentlich Sebastian, aber seine Klassenkameraden nennen ihn so, weil er der Kleinste der Klasse ist. Mit genannten Klassenkameraden hat er eigentlich nicht viel zu schaffen, ihn bewegen andere Probleme. Die Existenz Gottes beispielsweise, oder andere philosophische Fragen. Oder das immer drängendere Problem, wie das eigentlich ist mit der Liebe. Denn Bonsai hat keine Ahnung, ob er nun auf Frauen stehen soll oder auf Männer. Und wie er das denn bitteschön herausfinden soll. Mit Pornoheftchen hat er es schon probiert, mit einer Besichtigung des Männerstrichs auch – nichts, was sein Blut besonders in Wallung gebracht hätte. Da muss also ein besserer Beweis her. Denn – so meint seine Cousine Eva-Maria – sollte man wissen, auf wen man steht, ehe man dann das „falsche“ Geschlecht heiratet und als schwuler Familienvater oder lesbische Mutter unglücklich wird.

Bonsai beschließt, dass es doch anhand des Geschwisterpaars Pribil am besten herauszufinden wäre – zwei bildhübsche Menschen, einmal in der männlichen, einmal in der weiblichen Ausgabe. Das müsste doch eigentlich die todsichere Methode sein… oder?

Bonsai ist manchmal mega-altklug, aber auf seine Weise trotzdem sehr sympathisch. Was mir gefallen hat, war, dass sich Nöstlinger dem Thema „sexuelle Orientierung“ so unverkrampft nähert. Schwul- oder Bi-Sein ist einfach eine Option unter anderen. Das find ich erstmal eine ganz gute Message.

Aber es geht nicht nur darum, viel eher ist dieses Problem eingebettet in einige andere Angelegenheiten, die der Bonsai so regeln muss: Das Leben mit seiner „Alleinerzieherin“ beispielsweise und das Verhältnis zu seinem Erzeuger inklusive dem ganzen Überbau an philosophischen Fragen, die sich ihm ständig stellen. Also auch durchaus ein paar der „normalen“ Teenie-Probleme, die in und mit einem Ensemble von meist lustigen und skurril-überzeichneten Figuren durchgespielt werden. Und die wienerischen Dialektausdrücke geben dem Ganzen dann noch seinen ganz eigenen Charme.

Ach ja: Das Ganze ist, wie ihr euch vielleicht denken könnt, eigentlich ein Jugendbuch, aber auch für Erwachsene ist es immernoch prima zu lesen und überaus empfehlenswert.

(sorry mal wieder für das fehlende Bild, leider hab ichs verpasst, von meinem Exemplar ein Foto zu machen, und besagtes Exemplar steht bei meinen Eltern…)

ISBN: 978-3407808400

245 Seiten

Beltz

€7,90

Gut gegen Nordwind – Daniel Glattauer

18. Oktober 2008 § Ein Kommentar

Merkt man es diesem Blog an, dass ich grade ein paar freie Tage habe? Schon wieder ein neues Buch (wobei ich sagen muss, dass die letzten paar Bücher jeweils relativ dünn und gut zu lesen waren, da gehts natürlich auch schneller…).
Um was gehts? Emmi möchte eigentlich nur ein Zeitschriften-Abo kündigen, durch einen Tippfehler in der Adresse landen ihre E-Mails allerdings bei Leo. Die beiden kennen sich nicht, und es entwickelt sich allmählich etwas, was man altmodisch vielleicht noch am ehesten als Brieffreundschaft bezeichnen könnte: Sie schreiben sich meistens mehrere Mails pro Tag und werden dabei immer privater – ohne sich jedoch alles voneinander zu erzählen. Alles könnte nun so einfach sein: Man trifft sich, verliebt sich und bleibt dies bis ans Lebensende. Doch Leo ist noch nicht über seine Ex hinweg, und Emmi ist glücklich verheiratet. Außerdem schrecken die beiden vor einem – wenn auch rein freundschaftlichen – Treffen zurück, denn: Kann diese Begegnung nicht vielleicht sehr schnell die Fantasiebilder zerstören, die sich beide vom anderen gemacht haben? Und sind sie nicht doch glücklicher mit dem virtuellen Gegenüber?
Fazit: Zuerst war ich etwas skeptisch, weil die Story doch etwas kitschig klang, à la „E-Mail für dich“, mit Happy End und Vorhersehbarkeit ab der 10. Seite. Aber die Geschichte entspricht dem eben nicht, und das macht ihren Reiz aus. Es geht nicht in erster Linie darum, sich möglichst bald zu treffen und in der Kiste zu landen, (mal mehr, mal weniger) konsequent sparen sogar beide die Themen aus, wo sie allzu viel über sich preisgeben und über den anderen erfahren könnten. Die Unterhaltungen sind eine eigenartige Mischung aus Intimität und Distanz (das fast duchgängige „Sie“ ist ein Beispiel dafür), und manchmal möchte man den beiden zurufen: „Jetzt trefft euch doch endlich und macht nicht so ein Theater!“, aber im nächsten Moment denkt man sich: Eigentlich ist es gar nicht so blöd, wie sich die beiden verhalten. Sie brauchen eine Weile, bis sie es ausgesprochen haben: Sie lieben sich, auf ihre Art und sicherlich nicht romantisch-konventionell. Und das macht dieses Buch so angenehm un-kitschig und irgendwie – interessant.

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